Elektromobilität soll auch im Landkreis vorankommen

STIMMKREIS HASSBERGE / RHÖN-GRABFELD - Der hiesige Landtagsabgeordnete Steffen Vogel weist in einer Pressemitteilung darauf hin, dass der Freistaat Bayern zusätzlich zum Förderprogramm des Bundes die Errichtung von Ladestationen für Elektromobile unterstützt. Vogel verknüpft diese Information mit der Hoffnung, dass auch in den Landkreisen Haßberge und Rhön-Grabfeld weitere Ladesäulen errichtet werden, um so die Elektromobilität in der Region voranzubringen.

Wie MdL Steffen Vogel weiter mitteilt, gebe es laut Ladeatlas des Bayerischen Wirtschaftsministeriums derzeit erst 10 Ladesäulen im Haßberg-Kreis und rund 20 Ladesäulen im Landkreis Rhön-Grabfeld, was Vogel als „positiv, doch ausbaufähig“ bezeichnet.

Der MdL macht deutlich, dass das Thema Elektromobilität bislang noch kein Selbstläufer sei und das Netz der Ladestationen noch weiter ausgebaut werden müsse. „Nur durch ein ausreichend dichtes Netz von Ladestationen werde die Akzeptanz für die Elektromobilität weiter gesteigert“, ist sich Vogel sicher.

Daher weist der Abgeordnete auf das Engagement der Staatsregierung hin, mit dem Programm „Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Bayern“ die Elektromobilität in Bayern weiter voranzubringen. Das Programm soll das bestehende Förderprogramm des Bundes ergänzen und Bayern dem ehrgeizigen Ziel näher bringen, im Jahr 2020 insgesamt 7.000 öffentlich zugängliche Ladesäulen in Betrieb zu haben“, so Vogel weiter.

„Der Antragstellerkreis ist bewusst offen gestaltet worden, damit möglichst viele Akteure aktiv werden und in den Genuss der Förderung kommen können.“ So richte sich das Programm sowohl an Privatpersonen, Unternehmen aber auch Kommunen, wie der Stimmkreisabgeordnete weiter mitteilt.

Die Förderung umfasse neben der Errichtung der Ladesäule auch den Netzanschluss und die Montage. Im Doppelhaushalt 2017/18 seien bereits 3,2 Millionen Euro eingeplant. Eine Aufstockung um weitere 3 Millionen Euro sei nach Auskunft des Abgeordneten für den Nachtragshaushalt 2018 geplant.

Damit die Förderung auch zielgerichtet ankommt, werde das Förderprogramm durch regelmäßige Veröffentlichung zeitlich beschränkter Förderaufrufe durchgeführt. Die Onlineformulare für den ersten Förderaufruf können ab 1.September unter http://www.elektromobilitaet-bayern.de/foerderung  heruntergeladen werden. Für weitere Fragen steht das Büro des Abgeordneten unter 09521/1536 gerne zur Verfügung.